Buenos Aires – Tradition trifft Moderne

Buenos Aires wird oft als „Paris Südamerikas“ bezeichnet, Kultur und Architektur sind stark europäisch geprägt. Absolut sehenswert sind die Plaza de Mayo, Cabildo (Historisches Rathaus, heute ein Museum), Casa Rosada (Präsidentenpalast), Congreso de la Nación ArgentinaObeliscoTeatro Colón (größtes Theater Südamerikas), Puerto Madero (Historische Speicherstadt und gleichzeitig eins der jüngsten Stadtteile am Ufer des Río de la Plata) sowie der Hafenviertel La Boca.

San Telmo ist der älteste und historische Stadtteil von Buenos Aires. Typische Gebäude, Bars, Cafés, Markthallen, Antiquitätenläden, nicht zu vergessen Tangotänzer auf der Plaza Dorrego, sind einige der Merkmale dieses Stadtteils.

Das Tigre Delta , beliebtes Naherholungsgebiet für die Einwohner von Buenos Aires, liegt am Delta des Río Paraná und an der Mündung des Río de la Plata. Auf den Inseln des Deltas befinden sich auch zahlreiche Clubs, Sportanlagen und Restaurants.

Highlights

Buenos Aires, Hauptstadt Argentiniens und Welthauptstadt des Tangos Argentino liegt am Río de la Plata (Silberfluss). Der Río de la Plata ist die Mündung der Flüsse Río Paraná und Río Uruguay in den Atlantischen Ozean. Die Stadt bekam 1536 von ihrem Gründer Pedro de Mendoza den Namen „Santa Maria del Buen Ayre (Heilige Maria der Guten Luft).

Buenos Aires befindet sich in der subtropischen Klimazone, mit einer durchschnittlichen Jahrestemperatur von 17,7° C. Der wärmste Monat ist der Januar mit durchschnittlich 23°, der kälteste, der Juli mit 10,5°.

Am 9. Juli 1816 wurde die Unabhängigkeit der Vereinigten Provinzen des Río de la Plata vom Kongress von Tucumán formell erklärt.

Die Bevölkerung ist hauptsächlich spanischen und italienischen Ursprungs, später folgten Einwanderer aus anderen europäischen Ländern, wie z.B. England, Frankreich, Portugal, Irland, Deutschland.

Die Argentinier litten von 1976 bis 1983 unter einer grausamen Militärherrschaft, die durch den verlorenen Falkland-Krieg 1983 beendet wurde. Dank Präsident Raúl Alfonsín erfolgte dann in Argentinien der Wiedereinzug der Demokratie.

Buenos Aires und Umgebung bilden heute mit ca. 14 Mio. Einwohnern die größte Metropolregion Südamerikas. Die Einwohner von Buenos Aires werden Porteñas und Porteños (Hafenbewohner) genannt.

Die 9. de Julio ist eine der breitesten Straßen der Welt mit 12 Spuren, dort befindet sich der Obelisco. Von dem Obelisco gehen sternförmig wichtige Straßen wie Corrientes, Avenida de Mayo, usw. aus.

Buenos Aires hat natürlich noch viel mehr zu bieten, wie z. B. Parque Palermo und La Recoleta.

Der Hafen- und Künstlerviertel La Boca mit der Straße El Caminito („Der kleine Weg“) ist ein beliebter Viertel (Barrio) in der Stadt. Er entstand Ende des 19. Jahrhunderts als Barrio italienischer Einwanderer meist aus Genua. Populär wurde er durch die zum Teil aus dem Blech abgewrackter Schiffe gebauten und mit Schiffslack bunt bemalten Häuser. La Boca ist die Geburtsstätte des Argentinischen Tangos, der ursprünglich nur unter Männern, dann in „Etablissements“ und ärmeren Vororten („Arrabales“) gespielt und getanzt wurde.

Dank des berühmten Tangosängers und -Komponisten Carlos Gardel († 1935) wurde der Tango salonfähig. Später wurde der traditionelle Tango Argentino von Astor Piazzolla (* 11.03.1921, † 04.07.1992), Bandoneon-Spieler und Komponist, zum heutigen sehr beliebten Tango Nuevo weiterentwickelt.

Es finden nun in Buenos Aires jedes Jahr ein Tangofestival sowie die Tango-Weltmeisterschaft und in den Monaten Februar und März mehr als 70 Konzerte statt.

Empfehlenswert ist ebenfalls ein Tagesausflug (mit einer Fähre) nach Colonia (Uruguay). Colonia ist eine kleine hübsche Stadt im Kolonialstil auf der gegenüberliegenden Seite des Río de la Plata .